
warum wir Wegwarte verarbeiten ...
Wegwarte – die unscheinbare Tracht und idealer Begleiter in unserer Naturkosmetik
In den Morgenstunden zeigt sich die Wegwarte unscheinbar entlang des Weges. Ihre lila blühenden Röhrenblätter recken sich der Sonne entgegen, während sie ein reichhaltiges Nektarangebot bereithält, das nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen anlockt. Diese emsigen Bestäuber kehren mit graugelben Pollenhöschen zu ihren Nistplätzen zurück.
Doch wenn der Nachmittag naht, geht die Schönheit der Wegwarte oft unbemerkt unter, da nur noch ihre krautigen Stengel zu sehen sind. Die Gefahr ist groß, dass sie dem gnadenlosen Rasenmäher zum Opfer fällt, und so erscheinen ihre kahlen Stängel beinahe langweilig und unscheinbar.
Verwendung in der Pflanzenkunde
Äußerlich
In der Volkskunde wurde die Wegwarte traditionell als Bestandteil von Hautpflegemitteln verwendet.
Innerlich
Die Wurzel der Wegwarte (Cichorii radix) enthält Bitterstoffe und Inulin. In der Erfahrungsheilkunde wurde sie traditionell als Bestandteil von Teemischungen eingesetzt. Dafür wird ein Heißaufguss aus ca. 2–4 g getrockneter Wurzel mit 150 ml Wasser aufgekocht und nach 10 Minuten abgeseiht. Bei Unverträglichkeiten oder Gallensteinen sollte jedoch vorab ärztlicher Rat eingeholt werden.
Weitere traditionelle Anwendungen
Homöopathie
Hier ist Cichorium als Urtinktur bekannt.
Bachblüte
Chicory – Bachblüte Nr. 8
Hinweis gemäß Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006:
Die genannten Verwendungen beruhen auf traditioneller Überlieferung und der Pflanzenkunde. Sie stellen keine wissenschaftlich belegten Aussagen im Sinne zugelassener Health Claims dar und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung.
Wissenschaftlicher Name:
Cichorium intybus L.
Weitere volkstümliche Namen:
Zichorie, wilde Zichorie, Wegeleuchte, Sonnenwedel, Sonnenwirbel, Rattenwurz
Familie:
Korbblütengewächse (Asteraceae)
Heimat/Herkunft:
Europa, Westasien
Heilpflanze des Jahres 2020 I Gemüse des Jahres 2005 I Blume des Jahres 2009
Bachblüte Nr. 8 - Cichory
Blütezeit:
Juli bis September
gutes Nektarangebot
gutes Pollenangebot
graugelb






