Wissenschaftliche Details zur Anwendungsstudie
CERAMEL® Propolis Intensivpflege von Dr. Wöll. Bienenherz
Die nachfolgenden Informationen richten sich an fachlich interessierte Leserinnen und Leser, die sich vertieft mit der dermatologisch begleiteten Anwendungsuntersuchung der CERAMEL® Propolis Intensivpflege befassen möchten.
Dargestellt werden Ergebnisse zu kosmetisch relevanten Hautparametern und zur Hautverträglichkeit im Rahmen der vorliegenden Untersuchung.
Hinweis: Bei der CERAMEL® Propolis Intensivpflege handelt es sich um ein kosmetisches Produkt zur äußerlichen Anwendung. Die nachfolgenden Angaben beschreiben Ergebnisse einer dermatologisch begleiteten Anwendungsuntersuchung und stellen keine medizinische Beratung oder Therapieaussage dar. Die wesentlichen Studiendaten sind auf dieser Seite zusammengefasst. Weitergehende Unterlagen werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vorgehalten
Hintergrund und Zielsetzung
Ziel der Untersuchung war die Bewertung der Hautverträglichkeit sowie ausgewählter Pflegeeigenschaften einer propolisbasierten kosmetischen Formulierung bei regelmäßiger Anwendung über einen Zeitraum von vier Wochen.
Im Mittelpunkt standen kosmetisch relevante Hautparameter, die insbesondere bei trockener, empfindlicher und zu Atopie neigender Haut von Interesse sind. Untersucht wurden Hautfeuchtigkeit, transepidermaler Wasserverlust (TEWL), Hautelastizität, Hautrötung sowie die Hautoberflächenstruktur.
Studiendesign
| Studientyp | Dermatologisch begleitete Anwendungsuntersuchung mit instrumentellen Messverfahren |
|---|---|
| Studiendauer | 28 Tage |
| Probandenkollektiv | 20 erwachsene Probandinnen |
| Hauttyp | Trockene, empfindliche und zu Neurodermitis neigende Haut |
| Anwendung | Regelmäßige Anwendung gemäß Studienvorgabe, üblicherweise 2× täglich |
| Messzeitpunkte | Baseline (P0) und nach 28 Tagen Anwendung (P1) |
| Messbedingungen | Standardisierte Umgebungsbedingungen bei 20–25 °C und 40–60 % relativer Luftfeuchte |
| Statistik | T-Test bzw. Wilcoxon Signed Rank Test, Signifikanzniveau p < 0,05 |
Instrumentelle Messmethoden
Corneometer® CM 825
Das Corneometer dient der Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts des Stratum corneum und zählt zu den etablierten Messverfahren in der kosmetischen Anwendungsprüfung.
Multi Skin Test Center MC 750
Mit diesem Verfahren wurde der transepidermale Wasserverlust (TEWL) erfasst. Der TEWL ist ein anerkannter Parameter zur Beurteilung der epidermalen Barrierefunktion.
Elastometer® EM 25
Zur Beurteilung der mechanischen Eigenschaften der Haut wurde die Hautelastizität gemessen. Dieser Parameter liefert Hinweise auf den Zustand und das Erscheinungsbild der Haut.
Miravex Antera 3D®
Die optische 3D-Analyse wurde zur quantitativen Beurteilung der Hautrötung sowie der Hautoberflächenstruktur eingesetzt. Dadurch lassen sich Veränderungen dieser Parameter objektiv erfassen.
Ergebnisse der instrumentellen Messungen
1. Hautfeuchtigkeit
Die Corneometrie zeigte nach 28 Tagen eine statistisch signifikante Verbesserung des Hautfeuchtigkeitsgehalts im Rahmen der Untersuchung.
- Ausgangswert (P0): 22,83
- Wert nach 28 Tagen (P1): 29,17
- Durchschnittliche Veränderung: +27,77 %
- Verbesserung bei: 20 von 20 Probandinnen
- Statistische Signifikanz: p = 0,0000
2. Transepidermaler Wasserverlust (TEWL)
Parallel zur Verbesserung der Hautfeuchtigkeit wurde eine statistisch signifikante Verringerung des transepidermalen Wasserverlusts beobachtet. Dies kann als Hinweis auf eine unterstützte Hautbarrierefunktion im kosmetischen Sinne gewertet werden.
- Durchschnittliche Veränderung: −16,36 %
- Verbesserung bei: 19 von 20 Probandinnen
- Statistische Signifikanz: p = 0,0001
3. Hautelastizität
Die instrumentelle Messung ergab nach 28 Tagen eine statistisch signifikante Verbesserung der Hautelastizität.
- Durchschnittliche Veränderung: +10,188 %
- Verbesserung bei: 18 von 20 Probandinnen
- Statistische Signifikanz: p = 0,0000
4. Hautrötung
Die optische Analyse zeigte im Rahmen der Untersuchung eine statistisch signifikante Abnahme des gemessenen Parameters zur Hautrötung.
- Durchschnittliche Veränderung: −11,934 %
- Verbesserung bei: 18 von 20 Probandinnen
- Statistische Signifikanz: p = 0,0000
5. Hautoberflächenstruktur / Hautglätte
Auch die Hautoberflächenstruktur verbesserte sich statistisch signifikant. Dies spricht im Rahmen der Messung für ein gleichmäßigeres Hautbild und eine geglättet wirkende Hautoberfläche.
- Durchschnittliche Veränderung: +17,388 % Verbesserung der Hautglätte
- Verbesserung bei: 19 von 20 Probandinnen
- Statistische Signifikanz: p = 0,0001
Dermatologische Bewertung
Im Verlauf der 28-tägigen Anwendung wurden im Rahmen der Untersuchung keine unerwünschten Hautreaktionen wie Rötung, Schwellung oder Ausschlag dokumentiert.
Die wiederholte Anwendung wurde dermatologisch als gut verträglich beurteilt.
Subjektive Anwenderwahrnehmung
Ergänzend zu den instrumentellen Messungen wurden subjektive Rückmeldungen der Probandinnen zur Anwendung erhoben. Dabei wurde die Formulierung unter anderem in den Bereichen Verteilbarkeit, Konsistenz und Einziehverhalten positiv bewertet.
Einzelne weitere Angaben aus der Anwenderbefragung beschreiben persönliche Anwendungseindrücke im Studienverlauf. Diese subjektiven Einschätzungen sind von den objektiv erhobenen instrumentellen Messwerten zu unterscheiden.
Zusammenfassung
Die vorliegenden Daten zeigen, dass die CERAMEL® Propolis Intensivpflege bei regelmäßiger Anwendung über 28 Tage im Rahmen dieser Anwendungsuntersuchung zu statistisch signifikanten Veränderungen mehrerer kosmetisch relevanter Hautparameter führte. Dazu zählen insbesondere Hautfeuchtigkeit, TEWL, Hautelastizität, Hautrötung und Hautoberflächenstruktur.
Die Kombination aus dermatologischer Begleitung, instrumentellen Messverfahren und statistischer Auswertung bietet eine nachvollziehbare Grundlage zur Beschreibung der kosmetischen Pflegeeigenschaften der Formulierung.
Wissenschaftliche Einordnung der Studienergebnisse
Die nachfolgende Einordnung beschreibt die Ergebnisse der dermatologisch begleiteten Anwendungsuntersuchung zur CERAMEL® Propolis Intensivpflege im Kontext kosmetischer Hautpflege. Im Mittelpunkt stehen die Aussagekraft der erhobenen Messdaten, die methodische Anlage der Untersuchung sowie die Einordnung der Ergebnisse in Bezug auf kosmetisch relevante Hautparameter.
Warum diese Untersuchung im Kontext kosmetischer Hautpflege relevant ist
Die vorliegende Untersuchung geht über reine Verträglichkeitsangaben oder allgemeine Anwendungseindrücke hinaus. Sie verbindet dermatologische Begleitung mit mehreren objektiven Messverfahren und ermöglicht dadurch eine differenzierte Betrachtung verschiedener kosmetisch relevanter Hautparameter unter standardisierten Bedingungen.
Instrumentelle Mehrparameteranalyse
Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung liegt darin, dass die Bewertung nicht allein auf subjektiven Anwenderaussagen beruht. Vielmehr wurden mehrere standardisierte Messverfahren eingesetzt, darunter Corneometer®, Multi Skin Test Center, Elastometer® sowie das optische Analysesystem Miravex Antera 3D.
Auf diese Weise konnten zentrale Hautparameter wie Hautfeuchtigkeit, transepidermaler Wasserverlust (TEWL), Hautelastizität, Hautrötung und Hautoberflächenstruktur quantitativ erfasst werden. Die parallele Betrachtung mehrerer Parameter erlaubt eine breitere Einordnung der kosmetischen Pflegeeigenschaften als Untersuchungen, die sich ausschließlich auf einzelne Messgrößen oder subjektive Bewertungen stützen.
Relevanz der untersuchten Endpunkte
Die ausgewählten Endpunkte betreffen Hautmerkmale, die insbesondere bei trockener, empfindlicher und zu Atopie neigender Haut von Interesse sind. Hierzu zählen vor allem Hautfeuchtigkeit, epidermale Barrierefunktion, Hautelastizität, Hautrötung und die Beschaffenheit der Hautoberfläche.
Untersuchte Hautparameter
- Hautfeuchtigkeit des Stratum corneum
- transepidermaler Wasserverlust (TEWL)
- Hautelastizität
- Parameter zur Hautrötung
- Hautoberflächenstruktur / Hautglätte
Instrumentell dokumentierte Ergebnisse
- Hautfeuchtigkeit: +27,77 %
- TEWL: −16,36 %
- Elastizität: +10,188 %
- Hautrötung: −11,934 %
- Hautglätte: +17,388 %
Im Vergleich zu Untersuchungen, die nur einzelne Endpunkte isoliert betrachten, ermöglicht die parallele Erfassung mehrerer funktioneller und struktureller Hautparameter eine umfassendere Beschreibung der im Untersuchungszeitraum beobachteten Veränderungen.
Einordnung von Messdaten und Anwendungseindrücken
Ergänzend zu den instrumentellen Messungen wurden auch subjektive Rückmeldungen der Probandinnen zur Anwendung erhoben. Diese Angaben liefern zusätzliche Hinweise zur kosmetischen Akzeptanz der Formulierung, etwa hinsichtlich Verteilbarkeit, Konsistenz und Einziehverhalten.
Für die wissenschaftliche Einordnung ist zwischen objektiv erhobenen Messwerten und subjektiven Anwendungseindrücken zu unterscheiden. Die Messdaten bilden die zentrale Grundlage für die Beurteilung der untersuchten kosmetisch relevanten Hautparameter.
Methodische Einordnung im Vergleich zu typischen kosmetischen Anwendungsuntersuchungen
Die Untersuchung wurde unter definierten Bedingungen mit dokumentierten Messzeitpunkten, standardisierten Untersuchungsverfahren und statistischer Auswertung durchgeführt. Zudem erfolgte die Anwendung unter dermatologischer Begleitung.
Die statistische Auswertung basierte auf einem vorab festgelegten Analyseansatz unter Einsatz parametrischer und nicht-parametrischer Verfahren mit einem Signifikanzniveau von p < 0,05. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die Untersuchung keine Placebo-Kontrolle umfasste und die Probandenzahl begrenzt war. Die Ergebnisse sind daher im Rahmen einer kosmetischen Anwendungsuntersuchung einzuordnen.
Aussagekraft der Untersuchung
Mehrere Aspekte sprechen für eine nachvollziehbare Aussagekraft der vorliegenden Untersuchung innerhalb kosmetischer Anwendungsstudien.
1. Objektive Messmethoden
Die verwendeten Messsysteme erlauben eine standardisierte und reproduzierbare Erfassung definierter Hautparameter und reduzieren die Abhängigkeit von ausschließlich subjektiven Eindrücken.
2. Mehrdimensionale Betrachtung
Durch die Kombination mehrerer Messverfahren konnten unterschiedliche Aspekte des Hautzustands parallel betrachtet werden, darunter Hautfeuchtigkeit, Barriereparameter, Elastizität, Hautrötung und Hautoberflächenstruktur.
3. Statistische Auswertung
Die erhobenen Daten wurden statistisch ausgewertet und auf Signifikanz geprüft. Dadurch stützt sich die Einordnung nicht allein auf Tendenzen oder Einzelfallbeobachtungen.
4. Konsistenz der Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigten in mehreren Messbereichen eine hohe Konsistenz innerhalb des untersuchten Kollektivs. So wurde beispielsweise bei allen untersuchten Probandinnen eine Verbesserung der Hautfeuchtigkeit dokumentiert.
5. Dermatologische Begleitung und Verträglichkeit
Die Untersuchung erfolgte unter dermatologischer Begleitung. Im Verlauf des Untersuchungszeitraums wurden keine unerwünschten Hautreaktionen dokumentiert, was die Einordnung der Formulierung im Hinblick auf die Hautverträglichkeit unterstützt.
6. Methodische Nachvollziehbarkeit
Definierte Umgebungsbedingungen, dokumentierte Messzeitpunkte, standardisierte Verfahren und eine transparente statistische Auswertung tragen zur Nachvollziehbarkeit der Untersuchung bei.
Zusammenfassende wissenschaftliche Bewertung
Die vorliegende Untersuchung zeigt im Rahmen einer 28-tägigen kosmetischen Anwendungsuntersuchung statistisch signifikante Veränderungen mehrerer kosmetisch relevanter Hautparameter. Hierzu zählen insbesondere Hautfeuchtigkeit, transepidermaler Wasserverlust (TEWL), Hautelastizität, Hautrötung und Hautoberflächenstruktur.
Die Kombination aus dermatologischer Begleitung, instrumentellen Messverfahren, statistischer Auswertung und dokumentierter Verträglichkeit bietet eine nachvollziehbare Grundlage zur Beschreibung der kosmetischen Pflegeeigenschaften der Formulierung.
Grundlage dieser Einordnung sind der Prüfbericht und die dokumentierte Studienanlage zur CERAMEL® Propolis Intensivpflege mit Angaben zu Studiendesign, Messmethoden, Population, statistischer Auswertung und Ergebnissen.


